Damen Ring
Der Ring gehört zu den bekanntesten Schmuckformen der Welt. Heutzutage werden Damen Ringe vorwiegend als Modeschmuck getragen. In der Vergangenheit waren wunderschön verzierte Ringe ein Statusobjekt und in vielen Kulturen galt das Tragen eines Ringes als Zeichen von Macht und Reichtum.
Das Tragen des Schmuckstückes ist noch heute weit verbreitet und trotz der Massenproduktion seit den 50er Jahren konnten die Ringe ihre Bedeutung behalten. Um die Jahrhundertwende trugen Damen Ringe zu besonderen Anlässen und Veranstaltungen und vermittelten die gesellschaftliche Stellung des Trägers. Junge Mädchen trugen einen bescheidenen Ring, Damen der Mittelklasse besaßen sogenannte Ausgehringe, meist nur einen oder zwei. Betuchtere Frauen aus der sozialen Oberklasse dagegen konnten mit den Ringen protzen.
Der Ring als Statusobjekt war sehr begehrt. Aus diesem Zuspruch heraus entstanden die namhaften Schmuckhersteller, die noch heute für Qualität und Extravaganz bestechen. Dazu gehören Firmen wie Boucheron, Chaumet, Mellerio oder natürlich Cartier. In den 1950er Jahren brach ein wahrer Boom aus und revolutionierte den Markt. Neue Techniken und Materialien ließen mehr Designs zu. Die Damen Ringe zu dieser Zeit wurden schmuckvoller, ausgefallener und breiter. Ein niedrigerer Preis sorgte zudem dafür, dass sich mehr Damen Ringe zulegten. Die Frauen konnten ihre Individualität ausleben und zeigen. Der Ring entwickelte sich vom Statusobjekt zum Modeobjekt. Ein Ring steht für den persönlichen Stil der Trägerin, es kommt weniger auf den Materialwert als mehr auf die Form des Ringes an. Heutzutage trägt mindestens jede zweite Frau einen oder mehr Ringe am Finger. Das kann neben dem Ehering auch ein Verlobungsring oder ein Freundschaftsring sein.